Das Institut für Wahl-, Sozial- und Methodenforschung - ein Kurzporträt
Seit der Gründung 1980 steht die mathematisch-statistische Methodenforsuchung auf allen Gebieten der empirischen Wahlforschung im Zentrum unserer Arbeit. Im einzelnen:
- Ökologische Inferenz (Wählerwanderungen, Wählerverhalten und Wählerwanderungen sozialer Schichten)
- Ökologische Analyse (Typisierung von Gebieten und Variablenzusammenhänge auf Gebietsebene)
- Stichprobenziehung (Repräsentative Wahlstatistik, Wahlberichterstattung, Wahltagsbefragung)
- Hochrechnung (Repräsentative Wahlstatistik, Wahlberichterstattung, Wahltagsbefragung)
- Optimale Wahlkreis- und Wahlbezirkseinteilung
- Allgemeine Forschung insbesondere auf den Gebieten Multivariate Verfahren und Clusteranalyse sowie auf der Verknüpfung beider
- Auftragsforschung für Spezialprobleme
- Die eigene Programmierung auf FORTRAN-Basis gehört von Anfang an zum Kern unserer Tätigkeit, bei Bedarf erfolgt auch Auftragsprogrammierung.
- Das Auftraggeberspektrum ist sowohl im kommerziellen als auch im nichtkommerziellen Bereich angesiedelt:
- Tageszeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (aktuelle Wählerwanderungs-, Stimmensplitting- und Panaschieranalysen global und regional)
- Politische Parteien in Deutschland / Österreich / Schweiz (aktuelle Analysen, Mobilisierungsstudien)
- Fernseh- und Rundfunkanstalten (Wahlberichterstattung, z.B. für den NDR als erstes Institut bei Kommunalwahlen überhaupt in Schleswig-Holstein und Niedersachsen)
- Statistische Ämter (Bundes-, Landes- und kommunale Ebene), z.B. mit der Dienstleistung "Wahldatenbank" (Umrechnung von Wahlergebnissen auf die aktuelle Wahlbezirkseinteilung incl. optimaler Neueinteilung der Wahlbezirke)
- Kommerzielle Auftraggeber für den Bereich Marktforschung
- Wir arbeiten bei Bedarf mit anderen Instituten zusammen, z.B. mit infas Bonn. Die Tätigkeit in drei Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz) soll in Zukunft auf Europa und die USA ausgedehnt werden.
- Für 2006 ist eine Veröffentlichung zum Thema Wählerwanderungen (Die endgültige Lösung des Problems der ökologischen Inferenz Teil 1) vorgesehen. Weitere Projekte:
- Wahllesebücher Deutschland (Weimar 1924-1933, BRD 1949-1969, 1969-1982, 1982-...), die auch für die politische Bildung in Schulen und Hochschulen gedacht sind und umfangreiche Ergebnisse (geschätzten) individuellen Wählerverhaltens enthalten.
- Methoden der empirischen Wahlforschung (Ökologische Inferenz und Analyse, Stichprobenziehung, Hochrechnung und Gebietseinteilung), wobei dieses Lehrbuch als Kompendium zur Darstellung optimaler Verfahren gedacht ist.